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Brand im Kindergarten Anhausen - Übung

Brand im Kindergarten Anhausen

61 Kinder und 12 Erwachsene sicher evakuiert, zum Glück nur eine Übung.

Anhausen.

Übung im Kindergarten Anhausen

Es ist 10.00 Uhr im Kindergarten, alles ist ruhig, die Kinder spielen und es sieht nach einem ganz normalen Kindergartenalltag aus.

10.01 Uhr dichter Rauch dringt aus einem Kämmerchen in die Turnhalle. Eine Erzieherin sieht den Rauch.

 

Gleichzeitig lösen die Rauchwarnmelder im Kämmerchen sowie in der Turnhalle Alarm aus. Durch eine Funkverbindung schlagen alle Rauchmelder im Kindergarten Alarm. Die Erzieher rufen sich ein vereinbartes Stichwort („Wasser marsch!“) zu. Dieses Stichwort wurde vereinbart um eine schnelle Evakuierung der Kinder zu veranlassen, ohne dabei Panik unter den Kindern auszulösen.

Bereits kurze Zeit nach der Alarmauslösung schreitet Helene Wilhelmi-Manns zum Telefon. Über den Notruf 112 ruft sie die Feuerwehr. Dem Disponenten erklärt sie wo es brennt, was passiert ist und das die Erwachsenen die Kinder bereits evakuieren.

Die Feuerwehr Kirchspiel Anhausen wird alarmiert und rückt aus. Bereits auf der Anfahrt rüsten sich zwei Feuerwehrleute mit Atemschutz aus. Frau Wilhelmi-Manns erwartet die Feuerwehr vor dem Gedäude. Alle Kinder sind draußen, die Türen wurden geschlossen sodass derzeit nur das Kämmerchen und die Turnhalle verraucht sind.

 

Der Angriffstrupp löscht das, durch eine Nebelmaschine dargestellte, Feuer und belüftet das Gebäude. Die Übung ist beendet.

Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilt, war der wichtigste Aspekt dieser Übung die Alarmierung und das Verhalten der Kinder bei der Evakuierung zu beobachten. Gerade unter den ein- bis sechsjährigen kann solch eine Gefahrensituation zu Panikreaktionen führen. Dies war zum Glück nicht der Fall, denn die Kinder verhielten sich vorbildlich.

Was Sie für ihre Sicherheit und die ihres Kindes tun können?

 

Alle Rechte vorbehalten, eobiont GmbH Besprechen Sie mit ihren Kindern das Verhalten im Brandfall. Zuerst einmal „Ruhe bewahren!“, dann so schnell als möglich die Wohnung verlassen. Ist der Fluchtweg bereits verraucht Türen schließen und am geöffneten Fenster um Hilfe rufen. Wenn man in Sicherheit ist ruft man die Feuerwehr über den Notruf 112. Besonders beliebt ist es bei kleineren Kindern sich vor Gefahren zu verstecken. Dies ist jedoch doppelt gefährlich. Der Brandrauch dringt auch unter das Bett oder in den Kleiderschrank und die Feuerwehr muss die Kinder länger suchen. Daher ist es sehr wichtig dies frühzeitig mit den Kindern zu besprechen.

 

Achten Sie außerdem darauf, dass die Rauchwarnmelder installiert und gegebenenfalls überprüft wurden. Ab Juli 2012 sind Rauchwarnmelder in allen Wohnungen Pflicht.

Matthias Lemgen

Feuerwehr Kirchspiel Anhausen

 

Sonntag, 16. Dezember 2018

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