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Gasschulung in Oberneisen

Feuerwehrleute im Umgang mit Gas geschult

Am Samstag, dem 23. März traten 24 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Rengsdorf zur Schulung „ Sicherer Umgang mit Gas“ an.
Ziel der Ausbildung war es, die Gefahren durch Gas richtig zu erkennen und dann durch gezielte Maßnahmen ausschalten zu können.
Die Ausbildung fand im Sicherheitstechnischen Trainingszentrum der Syna GmbH in Oberneisen (Rhein-Lahn-Kreis) statt.
Nach einer theoretischen Unterweisung wurde auf dem Außengelände die Bekämpfung von Gasbränden geübt. Hier galt es zunächst einen Flächenbrand zu löschen. Dieser könnte beispielsweise entstehen, wenn bei Bauarbeiten eine Hausanschlussleitung unterirdisch beschädigt würde und sich das austretende Gas dann entzündet.


Danach wurde die direkte Brandbekämpfung eines Lecks in einer Versorgungsleitung mittels Feuerlöscher geübt.
Eine besonders schwierige Aufgabe war es im Anschluss, bei einem simulierten Kellerbrand – ausgelöst durch eine entzündete Gasleitung – die umliegenden Wände zu kühlen ohne die Flamme der Gasleitung zu löschen. Denn grundsätzlich sollen Gasbrände nicht gelöscht werden.

Ausströmendes Gas birgt immer eine Explosionsgefahr, brennendes Gas kann nicht explodieren.
Zum Abschluss wurde noch die Verpuffung in einem kleinen Raum ausgelöst. Innerhalb kürzester Zeit war ein explosives Luft-Gas-Gemisch entstanden, welches dann nur durch einen kleinen Zündfunke verpuffte.


„Für die Einsatzkräfte war diese Schulung eine sehr informative Spezialausbildung.“, so Volker Lemgen. Sein Dank gilt auch der Syna GmbH, die den Einsatzkräften diese Schulung ermöglichte. Hauptsächlich wurden Kräfte der Feuerwehr Kirchspiel Anhausen geschult, jedoch konnten noch vorhandene Plätze durch Feuerwehrleute aus den Wehren Bonefeld, Kurtscheid, Oberraden und Rengsdorf aufgefüllt werden.

Bilder: http://feuerwehr-kirchspiel-anhausen.de/index.php/galerie/category/8-gasschulung-oberneisen


Matthias Lemgen

In diesem Zusammenhang informiert die Feuerwehr:


Was tun bei Gasgeruch im Wohnhaus?


Zunächst einmal ist Ruhe zu bewahren.
Zur Warnung wird dem eigentlich geruchslosen Gas ein Duftstoff hinzugefügt. Dieser ist uns
allen als typischer Gasgeruch bekannt. Bereits bei geringen Mengen austretenden Gas
reagiert nimmt unsere Nase den Geruch wahr.


Kein Zündfunke entstehen lassen.
Offenes Feuer (Zigaretten, Kerzen) ist sofort zu löschen. Aber auch an elektrischen Geräten
können Zündfunken entstehen. Schalten Sie keine Geräte an oder aus. Betätigen Sie keinen
Lichtschalter und keine Klingel. Außerdem ist auch kein Telefon oder Handy im Haus zu
benutzen.


Fenster öffnen.
Öffnen Sie Türen oder Fenster um für Durchzug zu sorgen. So senken Sie die
Gaskonzentration im Gebäude.


Wenn möglich, schließen Sie den Gashahn.
Dieser befindet sich am Hausanschluss bzw. eine geeignete Absperreinrichtung am
Gaszähler.


Warnen Sie Mitbewohner und verlassen Sie das Gebäude.
Achtung: Nicht Klingeln.


Rufen Sie den Bereitschaftsdienst des Energieversorgers bzw. bei starkem Gasgeruch
unbedingt die Feuerwehr (Notruf 112)
Telefonieren Sie nicht im Haus, sondern von außerhalb.

Sonntag, 16. Dezember 2018

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