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Kindertag der Feuerwehren

Kindertag der Feuerwehren  


Fast 1000 Besucher zählten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rengsdorf.   


VG Rengsdorf. Am Samstag (06.06.2015) haben die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rengsdorf ihre Türen und Tore für Kinder geöffnet. Bei besten Wetter kamen 430 Kinder mit ihren Eltern zu den acht Feuerwehren der Verbandsgemeinde.

 
Jedes Kind erhielt ein eigens für diesen Tag erstelltes Heft, mit Fragen, Aufgaben und Spielen, rund um das Thema Feuerwehr. 

 Wie setzt man einen Notruf ab?

 Welche Aufgaben hat die Feuerwehr? 

 Welche Teile gehören zur Ausstattung eines Feuerwehrmanns oder einer Feuerwehrfrau?  


Verschiedene abgebildete Geräte sollten gefunden werden. Die konnte nur gelingen, wenn man sich die ausgestellten Feuerwehrfahrzeuge einmal ganz genau angesehen hat.  
Im Schulungsraum wurde ein Lehrfilm über die Arbeit der Feuerwehr und das Verhalten bei einem Brand gezeigt.  
Bei den sonnigen Temperaturen waren die Kübelspritze und das Strahlrohr natürlich ungeschlagene Höhepunkte für die Kinder. Hier stellten die Kinder schnell fest, dass selbst mit diesem kleinen Strahlrohr das genaue Zielen etwas Übung bedarf.  


Birgit Haas, erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Rengsdorf, lobte das Engagement der Feuerwehren: „Ich finde es toll, dass unsere Feuerwehren, neben ihren primären Aufgaben, auch solche Aktionen durchführen.“
Auch für Wehrleiter Peter Schäfer war der Kindertag ein voller Erfolg, sein Dank gilt allen Feuerwehrleuten sowie den Organisatoren für die hervorragende Arbeit.  


Info Jugendfeuerwehr
Für Mädchen und Jungen ab zehn Jahren bietet die Jugendfeuerwehr Kurtscheid ein abwechslungsreiches und vielseitiges Programm rund um das Thema Feuerwehr. Die Übungen finden jeden Montag von 18.45 bis 20.15 Uhr im Feuerwehrhaus in Kurtscheid statt.   

 

Bild 1: Wehrleiter Peter Schäfer und die erste Beigeordnete Birgit Haas: „Der Kindertag war ein voller Erfolg!“

 

 

Bild 2: Bild 2: Bei sonnigen Temperaturen war das Strahlrohr sicherlich der Höhepunkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übung mit dem Löschzug Gladbach

Gemeinsame Übung mit dem Löschzug Gladbach

„Brand einer Schreinerei, zwei Personen vermisst!“

 

Neuwied-Gladbach. Die Einsatzmeldung lautet „Brand einer Schreinerei, zwei Personen vermisst!“. Aus dem Bereitstellungsraum starten der Löschzug Kirchspiel Anhausen sowie der Löschzug Gladbach zur Einsatzstelle.

Der Einsatzleiter des Löschzuges Gladbach entscheidet sich dazu, anhand der Brandabschnitte, zwei Einsatzabschnitte zu bilden. Der Feuerwehr Kirchspiel Anhausen wird die Werkstatt zugewiesen, die Gladbacher Kameraden übernehmen den Abschnitt mit dem Lagerraum.

Der erste Angriffstrupp der Feuerwehr Kirchspiel Anhausen rüstet sich mit Atemschutz aus. Bereits an der Tür erwartet ihn dichter Rauch im Gebäude. Die maximale Sichtweite beträgt nur wenige Zentimeter. Ausgerüstet mit Axt, Handlampe, Funkgerät und Wasser am Rohr bahnt sich der Trupp einen Weg durch die Werkstatt und sucht nach der vermissten Person. Der Schlauch dient dabei gleichzeitig als Markierung für den Rückweg.

Bild: Angriffstrupp geht ins Gebäude vor.

 

Ein zweiter Atemschutztrupp wird zur Unterstützung bei der Suche eingesetzt. Bereits nach kurzer Zeit kann die über 70 kg schwere Übungspuppe gefunden werden. Sie wird schnellstmöglich zur Tür gebracht. Dort warten bereits zwei weitere Trupps um die verletzte Person anzunehmen und mit der Erstversorgung zu beginnen.

Jedoch nicht nur die Atemschutzgeräteträger sind bei dieser Übung gefordert. Auch im Außenbereich gibt es viele Arbeiten zu erledigen. Die Wasserversorgung wird hergestellt, Beleuchtung wird aufgebaut, die Atemschutzüberwachung wird durchgeführt. Ein Trupp steht als Sicherheitstrupp bereits, falls es zu einem Atemschutznotfall kommt.  Absprachen der Führungskräfte zwischen den beiden Einsatzabschnitten sind erforderlich.

Wenig später meldet der zweite Angrifftstupp „Feuer aus!“. Eine Abluftöffnung wird geschaffen und mittels Überdrucklüfter wird das Gebäude entraucht.

Der Übungsabschluss findet im Feuerwehrhaus Gladbach statt.

Vielen Dank an die Kameraden aus Gladbach für die gute Zusammenarbeit, die Ausarbeitung der Übung sowie das sehr gute Essen.

 

Matthias Lemgen

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Brandcontainer 2015

Feuerwehren üben im Brandcontainer

126 Feuerwehrleute wurden am Wochenende (11. & 12. April) in Neuwied geschult. Auch Einsatzkräfte aus dem Kirchspiel Anhausen haben teilgenommen.

Bei Temperaturen von bis zu 700 °C konnten 126 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren des Landkreises Neuwied in  einem gasbefeuerten Brandübungscontainer  verschiedene Szenarien trainieren.

Vor der praktischen Übung wurden die Teilnehmer theoretisch geschult. Die richtige Handhabung der Hohlstrahlrohre, das Vorgehen im Innenangriff sowie die Türöffnung zu einem Brandraum sind elementare Bestandteile der Ausbildung eines Atemschutzgeräteträgers.

Die vorgehenden Trupps im Brandcontainer bestehen jeweils aus drei Einsatzkräften. Sie werden von einem Ausbilder begleitet.

Dann geht es los. Das Atemschutzgerät wird angelegt, die Schutzkleidung wird geschlossen. Die Feuerwehrfrauen und Männer kontrollieren sich gegenseitig auf nicht abgedeckte Hautstellen.  Im Innenangriff können diese schnell zu Verbrennungen oder Verbrühungen mit dem heißen Wasserdampf führen. Auf dem Dach des Containers wird der Lungenautomat an den Atemanschluss angeschlossen. Ab jetzt atmen die Feuerwehrleute die Luft aus ihren Atemschutzgeräten.

Eine Treppe führt zu einem simulierten Kellerbrand. Am unteren Treppenabsatz ist bereits die erste Herausforderung zu meistern: Öffnung der Tür und Rauchgaskühlung. Dies ist nur in Absprache und Teamarbeit möglich. Während der Truppführer die Tür öffnet muss der Strahlrohrführer mehrere Wasserstöße in die Rauchschicht unter der Decke geben. Sofort wird die Tür wieder geschlossen. Nach dreimaliger Wiederholung der Rauchgaskühlung wird in den Brandraum vorgegangen.

Im Inneren warten weitere Herausforderungen auf die Teilnehmer. Ein brennendes Fass muss gelöscht werden, ohne die brennende Flüssigkeit im Raum zu verteilen. Eine brennende Druckgasflasche muss gekühlt und verschlossen werden.

Beim Öffnen der Klappe eines brennenden Motors schlagen kurzzeitig Flammen gegen den Körper, so lernen die Einsatzkräfte ihrer Schutzkleidung zu vertrauen.  

Abschließend wird das Auge der Einsatzkräfte geschult. Bei einer unvollständigen Verbrennung bilden sich Pyrolysegase, diese sammeln sich unter der Decke. Für die Einsatzkräfte werden sogenannte Feuerzungen sichtbar, ein Anzeichen für die Gefahr einer Rauchgasdurchzündung.

„Zum Glück sind solche Szenarien im Innenangriff eher selten. Jedoch bietet gerade die realitätsnahe Ausbildung im Brandcontainer die Chance auf bestmögliche Vorbereitung auf den Ernstfall.“, so Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking. Er dankt insbesondere den Ausbildern und Gerätewarten, die diese Ausbildung bereits im vierten Jahr ermöglichen.

Matthias Lemgen

Bild 1: In einem Zimmer brennt ein Bett. (Foto: M.Lemgen)

 

Bild 2: Das Ventil einer brennenden Gasflasche muss geschlossen werden. Die Flasche wird gekühlt.  (Foto: M.Lemgen)

 

Bild 3: Beim Öffnen der Klappe eines brennenden Motors schlagen kurzzeitig Flammen ge-gen den Körper. (Foto: M.Lemgen)

 

Bild 4: Die Einsatzkräfte lernen die Anzeichen für die Gefahr einer Rauchgasdurchzündung. (Foto: M.Lemgen)

 

 

 

 

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